Baumaschinenindustrie leidet
Stellenverlagerungen ins Ausland befürchtet

Die Bau- und Baustoffmaschinenindustrie in Deutschland befürchtet angesichts der schwachen Baukonjunktur Arbeitsplatzverlagerungen ins Ausland.

HB/dpa FRANKFURT. "Es gibt einige Unternehmen, die nur noch ein Zehntel ihres Umsatzes in Deutschland erwirtschaften", sagte Reinhold Festge, Vorsitzender des zuständigen Fachverbandes im Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau (VDMA) am Dienstag in Frankfurt. "Wenn diese Entwicklung anhält, muss man auch mit einer zunehmenden Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland rechnen."

Die Hersteller von Bau- und Baustoffmaschinen verdankten 2002 allein den kräftigen Zuwächsen im Auslandsgeschäft ihr Umsatzplus um 6,5 Prozent auf rund 7,9 Milliarden Euro. Während die Erlöse im Ausland um 11,4 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro stiegen, verringerten sie sich im Inland um 2,8 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Angesichts des rückläufigen Inlandsgeschäfts forderte Festge von der Regierung, Mittel für Investitionen in die Infrastruktur freizumachen.

Baumaschinen, auf die insgesamt ein Umsatz von 5,52 Milliarden Euro entfiel, verbesserten sich um 8,1 Prozent. Während der Export einen Zuwachs um 13 Prozent auf 3,75 Milliarden Euro verbuchte, verschlechterte sich das Inlandsgeschäft um ein Prozent. Baustoff-, Keramik- und Glasmaschinen konnten mit einem Anstieg von acht Prozent im Ausland, das Minus von sieben Prozent im Inland mehr als ausgleichen.

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