Baustoff- und Agrarhandel
Flut-Auswirkungen aufs BayWa-Geschäft gering

Europas größter Baustoff- und Agrarhandelskonzern BayWa erwartet nach der Flutkatastrophe keine großen Auswirkungen auf sein Geschäft. Es werde zwar allgemein eine Belebung des Baustoffhandels im Zuge der Aufräumarbeiten erwartet, sagte ein BayWa-Sprecher am Mittwoch in München. Im Agrarbereich seien aber Einbußen möglich.

HB/dpa MÜNCHEN. Daher gehe der Konzern davon aus, dass sich positive und negative Effekte weitgehend neutralisieren. Einige BayWa-Betriebe seien direkt von der Flut betroffen, die Schäden seien aber größtenteils versichert. Im Gesamtjahr erwartet der Konzern weiterhin einen stabilen Umsatz und eine deutliche Gewinnsteigerung.

BayWa legte zugleich die detaillierten Halbjahreszahlen vor. Demnach stieg das Ergebnis operativ bereinigt um Sondereffekte um 4,3 Millionen Euro auf 35,8 Millionen Euro. Anfang August hatte der Konzern irrtümlich mitgeteilt, das Ergebnis sei auf 4,3 Millionen Euro gestiegen. Der Umsatz sank in den ersten sechs Monaten bereinigt um Verkäufe und Akquisitionen um 2,6 Prozent auf knapp 2,5 Milliarden Euro. Die Zahl der Mitarbeiter verringerte sich um fast neun Prozent auf gut 13 000 Beschäftigte. Hier wirkte sich vor allem der Verkauf der österreichischen Einzelhandelskette Maximarkt aus.

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