Baustoffhersteller droht EU-Bußgeld
Knauf im Fadenkreuz von Kartelljägern

Dem großen deutschen Baustoffhersteller Knauf droht ein Bußgeld der EU-Kartelljäger wegen mutmaßlich verbotener Absprachen.

HB/dpa BRÜSSEL. Eine Entscheidung gegen Knauf und andere europäische Hersteller von Rigipsplatten sei für diesen Mittwoch geplant, hieß es am Montag in Brüsseler Kommissionskreisen. Offiziell nahm die Kommission keine Stellung dazu.

Die Firma Gebr. Knauf Westdeutsche Gipswerke mit Sitz in Iphofen (Unterfranken) ist nach eigenen Angaben einer der führenden Hersteller von Baustoffen in Europa. Nach Angaben der Internet-Seite des Unternehmens erzielt das Familienunternehmen mit über 16 000 Mitarbeitern jährlich einen Umsatz von über 2,5 Milliarden Euro. Absprachen zum Schaden von Kunden oder Verbrauchern sind in der EU streng verboten. Falls die Kommission Vorwürfe beweisen kann, drohen Bußgelder von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes. Diese Grenze ist aber bisher noch nicht einmal annähernd erreicht worden.

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