Bay-Arena als Trainingszentrum
Leverkusen zieht WM-Bewerbung zurück

Fünf Tage vor der Auswahl der zwölf Stadien für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hat Leverkusen am Mittwoch seine Kandidatur zurückgezogen.

dpa LEVERKUSEN. Damit fällt die Entscheidung am Montag in Frankfurt/Main nur noch zwischen 15 Austragungsorten. In einer Mitteilung der Bayer AG und der Stadt Leverkusen heißt es, dass der Rückzug "in enger Abstimmung" mit dem Organisationskomitee der WM 2006 wegen der zu geringen Stadion-Kapazität von 22 500 Plätzen gefallen sei. Der Internationale Fußball-Verband (FIFA) hat für die WM-Vorrunde eine Mindestanforderung von 40 000 Plätzen vorgegeben.

Leverkusen wird dadurch entschädigt, dass die deutsche Nationalmannschaft während der WM in der Bay-Arena trainieren soll. Das Team des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird in der Umgebung sein Stammquartier aufschlagen. Die Mannschaft werde sämtliche für Medienvertreter und Zuschauer offenen Trainingseinheiten im Leverkusener Stadion absolvieren, heißt es in der Presseinformation der Bayer AG.

Nach dem Rückzug Leverkusens sind nur noch Berlin, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Kaiserslautern, Köln, Leipzig, Mönchengladbach, München, Nürnberg und Stuttgart im Rennen. Die Entscheidung über die zwölf Austragungsorte wird am Montag in Frankfurt/Main bei einer gemeinsamen Sitzung zwischen dem WM-Organisationskomitee und der FIFA fallen. Erste Anwärter auf das Eröffnungsspiel und das Finale sind München und Berlin.

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