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Bayer: Auch nach der Abspaltung Liefer- und Leistungsbeziehungen zu Lanxess

Die Leverkusener Bayer AG und die neue Chemiegesellschaft Lanxess wollen auch nach der Abspaltung ihre Liefer- und Leistungsbeziehungen aufrecht erhalten. Die entsprechenden Verträge hätten Laufzeiten von ein bis sieben Jahren und teilweise eine exklusive Lieferbeziehungen, teilte Bayer am Mittwoch in Leverkusen mit.

dpa-afx LEVERKUSEN. Die Leverkusener Bayer AG und die neue Chemiegesellschaft Lanxess wollen auch nach der Abspaltung ihre Liefer- und Leistungsbeziehungen aufrecht erhalten. Die entsprechenden Verträge hätten Laufzeiten von ein bis sieben Jahren und teilweise eine exklusive Lieferbeziehungen, teilte Bayer am Mittwoch in Leverkusen mit.

Auf Basis dieser Verträge werden die Gesellschaften des Lanxess-Konzerns im kommenden Jahr Waren und sonstige Leistungen im Volumen von voraussichtlich 0,7 Mrd. Euro an Bayer liefern. Umgekehrt werde Lanxess Waren und sonstige Leistungen von Bayer im Volumen von rund 0,5 Mrd. Euro beziehen, hieß es weiter. Darin enthalten seien zum überwiegenden Teil Produktlieferungen, aber auch Leistungen der Servicegesellschaften Bayer Business Services (BBS) und Bayer Technology Services (BTS).

Die Chemiestandorte werden Bayer und Lanxess den Angaben zufolge in Zukunft gemeinsam betreiben. Lanxess wird dabei erhebliche Teile des Bayer-Stammwerks in Leverkusen nutzen, wo etwa 5 200 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig seien. Insgesamt beschäftige Lanxess rund 20 000 Mitarbeiter, etwa die Hälfte davon in Deutschland. Der Bayer-Konzern werde nach der Abspaltung weltweit noch rund 93 500 Beschäftigte haben, davon 37 800 in Deutschland.

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