Bayer-Bilanz
Kommentar: Keine Schonfrist

Die Pharmasparte von Bayer steht am Scheideweg. Anleger erwarten Profite. Können diese nicht erzielt werden, dann sollte man sich von der Sparte trennen.

So wie es aussieht, hat Bayer das Schlimmste hinter sich. Der Chemie- und Pharmakonzern hat im vierten Quartal 2001 zwar wegen Konjunkturschwäche und Einbrüchen im Pharmageschäft deutlich weniger verdient als im Vorjahr, lag aber doch am oberen Rand der Analystenerwartungen. Für das laufende Geschäftsjahr verspricht der Konzern seinen Aktionären wieder ein deutlich höheres Ergebnis.

Trotz dieser beruhigenden Aussichten hat der designierte Vorstandschef Werner Wenning jede Menge Arbeit vor sich, wenn er bald sein Amt antritt. Eine Schonfrist wird es für ihn nicht geben. Die Investoren wollen vor allem wissen, was mit der angeschlagenen Pharmasparte geschehen soll. Die Forderung der Kapitalmärkte ist klar: Entweder muss Wenning der Sparte schnell neues Leben einhauchen, das könnte am ehesten mit einem starken Partner gelingen, oder er muss sie los werden.

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