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Bayer bleibt Lieferant der US-Regierung für Antibiotika

Die Bayer AG, Leverkusen, hat Medienberichte zurückgewiesen, nach denen die USA zur Behandlung von Milzbrand nun doch von Cipro auf ein anderes Antibiotikum umsteigen wollen. An dem Abkommen, das in der vergangenen Woche mit Washington getroffen worden sei, habe sich nichts geändert, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Montag.

vwd DÜSSELDORF. Nach der offiziellen Behandlungsempfehlung in den USA würden Patienten fünf Tage lang je zwei Tabletten Cipro erhalten und danach 55 Tage lang das seit kurzem für Milzbrand zugelassene Doxycyklin. So erkläre sich auch die Bestellung von 100 Millionen Cipro-Tabletten zum Jahresende: Dies entspreche der Anfangsdosis für zehn Millionen Patienten, für die Gesundheitsminister Tommy Thompson habe vorsorgen wollen. "Die ganze Abmachung war ein Paket", sagte der Bayer-Sprecher. Die Cipro-Produktion werde wie geplant gesteigert.

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