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Bayer dank Pflanzenschutz im 2. Quartal mit Ergebnissprung vor Sondereffekten

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat im zweiten Quartal dank eines kräftigen Wachstums seines Pflanzenschutzgeschäfts das operative Ergebnis vor Sondereffekten überraschend deutlich gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) vor Sondereffekten um 44,1 % auf 660 Mill. €, teilte die im DAX gelistete Gesellschaft am Dienstag in Leverkusen mit. Die elf von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Experten hatten im Durchschnitt 567 Mill. € erwartet.

dpa-afx LEVERKUSEN. Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat im zweiten Quartal dank eines kräftigen Wachstums seines Pflanzenschutzgeschäfts das operative Ergebnis vor Sondereffekten überraschend deutlich gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) vor Sondereffekten um 44,1 % auf 660 Mill. ?, teilte die im DAX gelistete Gesellschaft am Dienstag in Leverkusen mit. Die elf von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Experten hatten im Durchschnitt 567 Mill. ? erwartet.

Auch das zyklische Chemiegeschäft mit hochwertigen Materialien (Materialscience) und bei der Chemietochter Lanxess trugen zur Ertragssteigerung bei. Im Gesundheitsgeschäft ging der Ertrag hingegen wegen der wachsenden Konkurrenz beim stärksten Umsatzträger, dem Breitbandantibiotikum Cipro, deutlich zurück.

Überschuss Stagniert

Der Quartalsüberschuss verharrte im zweiten Quartal überraschend auf dem Vorjahresstand von 128 Mill. ?. Die befragten Experten hatten eine deutliche Steigerung auf 187 Mill. ? erwartet. Der Umsatz legte im Berichtszeitraum um 4,5 % auf 7,583 Mrd. ? zu. Analysten hatten mit 7,329 Mrd. ? gerechnet. Währungs- und portfoliobereinigt erhöhte sich der Umsatz um 7,9 %.

Konzernchef Werner Wenning zeigte sich mit der Entwicklung im zweiten Quartal zufrieden. Die neue strategische Ausrichtung und die damit verbundenen Maßnahmen trügen Früchte, sagte Wenning. Er bekräftigte die Ergebnisprognosen für 2004. So soll das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um mehr als zehn Prozent steigen. Das Ebit vor Sondereinflüssen werde sich im zweiten Halbjahr trotz der hohen Rohstoffkosten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum darüber hinaus "deutlich verbessern".

Die Nettoverschuldung verringerte sich im Vergleich zum Stand Ende des ersten Quartals um 0,5 Mrd. auf 6,1 Mrd. ?.

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