Bayer fester gesehen
Deutsche Aktien kaum verändert erwartet

Der Deutsche Aktienindex (Dax) dürfte nach Einschätzung von Händlern am Mittwoch kaum verändert eröffnen, wobei sich die Aktien von Bayer nach der Vorlage von Geschäftszahlen fester präsentieren dürften.

Reuters FRANKFURT. "Die Zahlen sehen fantastisch aus und der Ausblick ist auch sehr positiv", sagte ein Frankfurter Händler. Die guten Nachrichten sollten dem gesamten Chemie-und Pharmasektor Auftrieb geben, fügte er hinzu. Mit Blick auf den Gesamtmarkt geht Björn Fromkorth, Aktienhändler bei Lang & Schwarz, zunächst von einem lustlosen Geschäft aus. "In den USA hat sich gestern nicht mehr viel getan und man wartet nun auf Freitag." Am Freitag verfallen Optionen und Futures an der Terminbörse Eurex und Marktteilnehmer gehen bis dahin von einer erhöhten Volatilität des Aktienmarktes aus.

Die Citibank berechnete den Dax vorbörslich mit 5276 Punkten, nach einem Schluss von 5275 Zählern am Dienstag. Die Indikationen der Deutschen Bank lagen bei 5280 Zählern, das Handelshaus Lang & Schwarz sieht den Index bei 5280 Punkten. Die Indikationen der Citibank für den Nemax 50 lagen vor Handelsbeginn bei 1034 Punkten, nachdem der Blue-Chip-Index des Neuen Marktes bei 1026 Zählern aus dem Handel gegangen war. Lang & Schwarz berechnete den Nemax 50 mit 1031 Punkten.

In den USA hatten die Börsen am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Während der Dow-Jones-Index bei deutlichen Kursgewinnen der IBM-Aktie um 0,2 % fester bei 10 632 Zählern schloss, hatten trübe Prognosen von Konzernen wie Lucent und Nokia die Technologiewerte nach unten gezogen. Der Nasdaq-Index fiel zum Schluss 1,68 % auf 1897 Punkte.

Im Fokus der Anleger dürften die Aktien von Bayer stehen, nachdem der Konzern mitgeteilt hatte, im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinn von 965 Mill. Euro verzeichnet zu haben. Analysten hatten im Durchschnitt mit 748,67 Mill. Euro gerechnet. Für 2002 bekräftigte Bayer das Ziel einer deutlichen Steigerung des Konzerngewinns.

Anlegerinteresse könnten auch die Aktien der Deutschen Telekom auf sich ziehen, nachdem das Unternehmen einem Bericht der "Financial Times" (Mittwochausgabe) zufolge mit dem US-Software-Unternehmen Microsoft beim Mobilfunk zusammenarbeiten will. Die Partnerschaft zwischen T-Mobile, der Mobilfunk-Tochter der Deutschen Telekom, und Microsoft werde am Morgen auf der Computermesse CeBIT in Hannover bekannt gegeben, hieß es in dem Bericht. Vertreter der beiden Unternehmen waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

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