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Bayer: Kautschuk-Einigung mit US-Justizministerium - Geldstrafe 4,7 Millionen Dollar

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat sich in einem Kautschuk-Wettbewerbsstreit mit dem US-Justizministerium auf eine Geldstrafe von 4,7 Mill. Dollar geeinigt.

dpa-afx LEVERKUSEN. Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat sich in einem Kautschuk-Wettbewerbsstreit mit dem US-Justizministerium auf eine Geldstrafe von 4,7 Mill. Dollar geeinigt. "Das Unternehmen bildet für das dritte Quartal 2004 eine entsprechende Rückstellung", meldete der Leverkusener Konzern am Mittwochabend.

Bayer räume Verstöße gegen wettbewerbsrechtliche Bestimmungen bei Acrylnitril-Butadien-Kautschuk ein. Die Vereinbarung beziehe sich auf Vorwürfe, Bayer habe zwischen Mai 2002 und Dezember 2002 an wettbewerbswidrigen Aktivitäten hinsichtlich Acrylnitril-Butadien-Kautschuk teilgenommen.

Acrylnitril-Butadien-Kautschuk kommt nach Bayer-Angaben unter anderem bei der Herstellung von Schläuchen, Riemen, Kabeln, O-Ringen, Dichtungen, Kleb- und Dichtstoffen zum Einsatz. Bayer lagert große Teile seines Chemies- sowie etwa ein Drittel des Kunststoffgeschäfts in das neue Unternehmen Lanxess aus und will dieses Anfang 2005 an die Börse bringen.

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