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Bayer kooperiert mit US-Biotech-Firma bei Blutermedikament

rtr LEVERKUSEN. Der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern Bayer AG hat eine Kooperation mit der amerikanischen Biotechnologiefirma Avigen Inc im Bereich der Bluterbehandlung geschlossen. Die US-Konzerntochter Bayer Corporation erhalte durch das Abkommen die weltweit exklusiven Vermarktungs- und Vertriebsrechte an der Gentherapie Coagulin-B von Avigen, teilte Bayer am Freitag mit. Der Konzern beteilige sich dafür mit 15 Mill. $ (rund 34,3 Mill. DM) an dem in der kalifornischen San Francisco Bay ansässigen Unternehmen und übernehme die Kosten für klinische Studien und die Herstellung des Medikaments, teilte Bayer weiter mit. Insgesamt habe das Abkommen einen Wert von 60 Mill. $.

Coagulin-B ist den Angaben zufolge ein spezielles Medikament für die Behandlung der erblich bedingten Bluterkrankheit Hämophilie B, die durch einen Mangel oder das Fehlen des Blutgerinnungsfaktors IX entsteht. In der Regel trete diese Krankheit nur bei Männern auf. Weltweit seien schätzungsweise rund 80 000 Menschen erkrankt, teilte Bayer mit.

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