Bayer steht in Verhandlungen
BASF-Chef weiter an Aventis interessiert

Der Vorstandsvorsitzende der BASF AG, Ludwigshafen, Jürgen Strube, ist weiter an der Pflanzenschutzsparte von Aventis SA, Straßburg, interessiert. "Sollten sich durch die Entwicklung bei Bayer für uns neue Möglichkeiten ergeben, stehen wir bereit", sagte Strube in einem Interview mit der "Welt am Sonntag".

vwd LUDWIGSHAFEN. Derzeit befindet sich die Bayer AG, Leverkusen, in Verhandlungen über den Kauf von Aventis Crop Science, gilt jedoch durch die jüngst Krise in ihrer Pharma-Sparte als angeschlagen. BASF ist vor allem am Insektizid-Geschäft von Aventis interessiert.

Als wahrscheinlich galt bislang, dass Bayer Teile von Aventis Crop Science an BASF weiterreicht. BASF hatte sich Ende vergangenen Jahres von ihrem Pharmageschäft getrennt und ist dabei, den Pflanzenschutzbereich durch Zukäufe aufzustocken. "Der Pflanzenschutz ist ein Markt, der stark von Innovationen abhängt. Wir bei BASF rechnen mit rund 1,5 Mrd. Euro zusätzlichem Umsatz durch neue Produkte", sagte Strube dem Blatt.

Unzufrieden zeigte sich Strube mit der Konjunkturenwicklung. "In unseren Auftragseingängen zeichnet sich noch kein Aufschwung ab", sagte er. Europa sei "nicht aus eigener Kraft gewachsen, sondern sehr stark durch den Export", so der Vorstandsvorsitzende. Das Wachstum in Europa müsse durch weitere Deregulierung vorangetrieben werden.

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