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Bayer will weniger Stellen abbauen als geplantDPA-Datum: 2004-07-12 12:07:44

(dpa-AFX) Leverkusen - Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer < BAY.ETR > wird nach dem Abschluss eines neuen Beschäftigungspaktes in Deutschland weniger Stellen abbauen als bisher geplant. Das Unternehmen werde in den Jahren 2004 und 2005 den geplanten Personalabbau an den deutschen Standorten von rund 4.000 auf etwa 3.000 Stellen reduziert, teilte Bayer am Montag in Leverkusen mit. Der Konzern habe mit weiteren Vereinbarungen den Beschäftigungspakt erneuert.

(dpa-AFX) Leverkusen - Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer < BAY.ETR > wird nach dem Abschluss eines neuen Beschäftigungspaktes in Deutschland weniger Stellen abbauen als bisher geplant. Das Unternehmen werde in den Jahren 2004 und 2005 den geplanten Personalabbau an den deutschen Standorten von rund 4.000 auf etwa 3.000 Stellen reduziert, teilte Bayer am Montag in Leverkusen mit. Der Konzern habe mit weiteren Vereinbarungen den Beschäftigungspakt erneuert.

Neben der Reduzierung des angekündigten Personalabbaus seien der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und Ausbildung auf hohem Niveau die drei Kernpunkte der neuen Gesamtbetriebsvereinbarung (GBV) zur Standortsicherung, teilte Bayer mit. Diese sei jetzt in dritter Auflage zwischen der Bayer-Unternehmensleitung und dem Gesamtbetriebsrat verabschiedet worden.

"Damit bieten wir in einem nach wie vor schwierigen wirtschaftlichem Umfeld weitreichende Sicherheiten", sagte Bayer-Vorstand Richard Pott. Der Pakt habe eine Laufzeit bis Ende 2007. An den entstehenden Kosten beteiligten sich alle Beschäftigten - vom Vorstand bis zum Tarifmitarbeiter - mit einem Solidarbeitrag. Dieser betrage bis zu 10 Prozent des individuellen variablen Einkommens.

Der neue Vertrag basiere auf einer Vereinbarung zwischen dem Bayer-Vorstand und den Arbeitnehmervertretern im Bayer-Aufsichtsrat, die im November vorigen Jahres im Zuge der strategischen Neuausrichtung des Konzerns abgeschlossen wurde. Damals wurde entschieden, die Chemieaktivitäten und Teile des Polymergeschäfts aus dem Konzern auszugliedern und als selbständige Gesellschaft - Lanxess - an die Börse zu bringen.

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