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Bayern-Amateure greifen nach DFB-Pokal

Borussia Mönchengladbach blamierte sich beim DFB-Pokal gegen die Amateure des FC Bayern München. Auch der HSV schaffte seine Erstrunden-Aufgabe nicht.

HB DÜSSELDORF. Auch der VfL Wolfsburg schied trotz eines 3:0 bei den Amateuren des 1. FC Köln frühzeitig aus. Die Wolfsburger hatten den nicht spielberechtigten Marian Hristow eingesetzt.

Für den HSV war am Samstag nach dem Ausscheiden im UI-Cup und zwei Bundesliga-Niederlagen zum Auftakt der neuen Saison sogar der ambitionierte Regionalliga-Zweite SC Paderborn 07 eine Nummer zu groß. HSV-Vorstandschef Bernd Hoffmann gestand seinen Frust nach dem bitteren 2:4 offen ein, wollte jedoch keine Trainerdiskussion lostreten: "Das wäre albern. Ich gehe ganz schwer davon aus, dass Klaus Toppmöller unser Trainer bleibt."

Doch der Coach wirkt angeschlagen und verbreitete nach der Schlappe der Hanseaten, die trotz 2:0-Führung nach der Roten Karte für Emile Mpenza (37.) auf die Verliererstraße gerieten, eher halbherzig eine optimistische Grundstimmung. "Ich kann nur meine Arbeit anbieten und werde mich für den Club zerreißen", sagte Toppmöller, für den das Heimspiel gegen Aufsteiger 1. FC Nürnberg am kommenden Samstag wohl schon die letzte Bewährungsprobe ist.

Dem Jubel über den 3:0-Erfolg des VfL Wolfsburg am Sonntag bei den Amateuren des 1. FC Köln folgte Minuten später die Ernüchterung. Mit Hristow hatte der VfL einen Spieler eingesetzt, der im Pokalfinale 2003 - damals noch für den 1. FC Kaiserslautern - die Rote Karte gesehen hatte und anschließend für drei Cup-Partien gesperrt worden war. In der vergangenen Pokalrunde war Lautern bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Das DFB-Sportgericht hatte in einem schriftlichen Einzelrichter-Verfahren noch am Sonntag entschieden, dass die Partie für die Kölner Amateure gewertet wird. "Ich nehme die Schuld auf mich", hatte Wolfsburgs Manager Peter Pander schon vor der Entscheidung gesagt.

Die besseren Nerven hatten die Amateure des deutschen Rekordmeisters Bayern München beim 7:6-Erfolg im Elfmeterschießen gegen Borussia Mönchengladbach. Den entscheidenden Strafstoß hielt Bayerns Profi-Keeper Michael Rensing gegen Enrico Gaede. Nationalspieler Christian Ziege sah auf Gladbacher Seite in der Verlängerung die Gelb-Rote Karte. Nach regulärer Spielzeit und der Verlängerung hatte es 1:1 gestanden.

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