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Bayern beenden schwarze Serie gegen Bremen mit 2:1

Der FC Bayern München hat seine schwarze Serie gegen Werder Bremen beendet.

dpa BREMEN. Der FC Bayern München hat seine schwarze Serie gegen Werder Bremen beendet.

Vier Tage nach der Champions-League-Gala gegen Ajax Amsterdam gewann der Rekordmeister auch die Spitzenpartie der Fußball-Bundesliga bei Titelverteidiger Werder Bremen mit 2:1 (1:0) und schaffte damit nach acht Liga-Partien ohne Sieg wieder einen Drei-Punkte-Erfolg gegen Werder. Vor 42 100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion erzielten Michael Ballack (20.) und Sebastian Schweinsteiger (75.) die Bayern-Treffer. Für Bremen traf Miroslav Klose (80.) mit seinem sechsten Saison-Tor.

"Das war eine spannende Partie", sagte Bayern-Trainer Felix Magath: "Unser Sieg war aber auf Grund der ersten Halbzeit verdient." Sein Kollege Thomas Schaaf war hingegen enttäuscht: "Schade, dass es nicht gereicht hat." Für sein Team begann die Partie mit einem Schock. Schon in der dritten Minute hatte der Meister einen weiteren Ausfall zu beklagen, weil Frank Fahrenhorst nach einer Attacke von Bayerns Mittelfeldregisseur Michael Ballack verletzt am Boden liegen blieb. Mit einer gebrochenen Nase trugen die Sanitäter Fahrenhorst vom Platz, so dass Werder-Trainer Thomas Schaaf erneut zu einer Umstellung gezwungen wurde. "Das tut mir leid", sagte Ballack später, "aber ich habe ihn nicht gesehen."

Dabei musste Werder ohnehin auf mehrere Defensivspieler verzichten. Während zumindest der gegen Valencia gesperrte Valerien Ismael wieder in die Innenverteidigung rücken konnte, fehlte mit den verletzten Gustavo Nery, Ümit Davala, Petri Pasanen und Frank Baumann eine komplette Abwehr.

Einen zweiten Rückschlag gab es in der 20. Minute, als Ballack das 1:0 gelang. Der Nationalspieler köpfte eine Ecke von Sebastian Deisler ins Netz. Mit dem in die Innenverteidigung gerückten Christian Schulz standen die Bremer dennoch meistens sicherer, als es angesichts der personellen Probleme zu erwarten war.

Die Bayern, bei denen Claudio Pizzaro wegen Rückenproblemen fehlte, nutzten den vermeintlichen Vorteil nur selten. Zwar hatten die Münchner anfangs mehr Ballbesitz, doch zwingend waren nur wenige Aktionen. Die zweitbeste Chance der ersten Halbzeit besaß wiederum Ballack, der aber in der 39. Minute kläglich scheiterte. Der Münchner steuerte mit dem Ball am Fuß allein auf Werder-Keeper Andreas Reinke zu, schob jedoch rechts am Tor vorbei.

Werder hatte lange ebenfalls große Mühe beim Spielaufbau, kam erst gegen Ende der ersten Hälfte etwas besser in die Partie und durch den schwachen Ivan Klasnic (39.) zur einzigen erwähnenswerten Chance. Eine enttäuschende Partie lieferte Johan Micoud ab, der sich gegen die Bayern nur selten durchsetzen und so keine Akzente setzen konnte.

Erst nach der Halbzeit, mit dem eingewechselten Angelos Charisteas für Klasnic, machte Werder mehr Druck. Und schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff gab es bei Kopfbällen des starken Miroslav Klose und von Ismael gute Chancen. Eine halbe Stunde vor dem Ende der Partie brachte Schaaf mit Nelson Valdez einen weiteren Stürmer, doch auf der Gegenseite war es der ebenfalls eingewechselte Schweinsteiger, dem ein Tor gelang. Mehr als eine Ergebniskorrektur war für Werder trotz einer engagierten Partie nicht drin.

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