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Bayern hält an Transrapid fest

Der Freistaat Bayern hält an der Realisierung des umstrittenen Transrapid-Projektes fest. Ein Sprecher des bayerischen Wirtschaftsministeriums wies am Samstag anders lautende Zeitungsberichte zurück.

dpa-afx MÜNCHEN. Der Freistaat Bayern hält an der Realisierung des umstrittenen Transrapid-Projektes fest. Ein Sprecher des bayerischen Wirtschaftsministeriums wies am Samstag anders lautende Zeitungsberichte zurück. "Die Behauptung, der Freistaat wolle aus dem Transrapid-Projekt aussteigen, ist schlichtweg falsch."

Nähere Einzelheiten wollen der bayerische Verkehrsminister Otto Wiesheu (CSU) und Bahnchef Hartmut Mehdorn an diesem Montag mitteilen. Dazu gehört nach den Worten des Sprechers auch eine Umwandlung der Bayerischen Magnetbahn-Vorbereitungsgesellschaft (BMG), an der der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn AG jeweils zu 50 Prozent beteiligt sind.

Ministerium: 'WIR Liegen IM Zeitplan'

Der "Münchner Merkur" (Samstag) hatte unter anderem berichtet, der Deutschen Bahn werde vorgeworfen, die Planung für das Projekt zu verschleppen. Dies wies der Sprecher des Ministeriums zurück. "Wir liegen im Zeitplan." Die Umwandlung der Vorbereitungsgesellschaft sei auch notwendig, um den Zeitplan einzuhalten.

Die BMG war im August 2001 gegründet worden, um den Bau der rund 37 Kilometer langen Transrapid-Strecke vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen vorzubereiten. Die Magnetschwebebahn soll den Planungen zufolge Anfang 2010 in Betrieb gehen. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 1,85 Mrd. Euro.

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