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Bayern haushoher Titelfavorit bei den Trainern

Düsseldorf (dpa) - Der FC Bayern München geht als haushoher Favorit in die 42. Bundesliga-Saison. In einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) setzten 14 Trainer aus der Elite-Klasse auf den deutschen Rekordmeister, die restlichen vier wollten keinen Tipp abgeben.

Düsseldorf (dpa) - Der FC Bayern München geht als haushoher Favorit in die 42. Bundesliga-Saison. In einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) setzten 14 Trainer aus der Elite-Klasse auf den deutschen Rekordmeister, die restlichen vier wollten keinen Tipp abgeben.

Obwohl der Branchenführer in der vergangenen Spielzeit bei der Jagd auf Titel leer ausging, scheint der Respekt der Gegner größer denn je zu sein. «Auf Grund der Erfahrung aus der vergangenen Saison wird der FC Bayern richtig Gas geben und die Verhältnisse wohl wieder zurechtrücken», prognostizierte Jürgen Klopp vom Aufsteiger FSV Mainz 05.

Der in der vergangenen Saison um immerhin sechs Punkte enteilte Titelverteidiger aus Bremen spielt in den Prognosen der Fußball-Lehrer lediglich eine untergeordnete Rolle. Nur sechs Trainer stuften das Team von Thomas Schaaf als Bayern-Jäger Nummer 1 ein, gaben dem 18-maligen Meister aber den Vorzug. Das deutliche Votum seiner Kollegen empfindet Felix Magath nicht als schwere Last. «Wir» - diese kurze Antwort des Bayern-Trainers auf die Frage nach dem kommenden Meister zeugt von großem Selbstvertrauen.

Jupp Heynckes (Schalke 04), Matthias Sammer (VfB Stuttgart), Klaus Augenthaler (Bayer Leverkusen) und Holger Fach (Borussia Mönchengladbach) verweigerten einen Tipp, machten aber aus ihrer Wertschätzung für die Münchner keinen Hehl. Von einem ähnlich spannenden Titelkampf wie im Frühjahr 2002, als sich Borussia Dortmund erst am letzten Spieltag die Meisterschaft sicherte, können die Fans nach Meinung der meisten Trainer wie schon in den vergangenen zwei Jahren nur träumen. Weil sich die Münchner mit Lucio (12 Millionen Euro) und Torsten Frings (9 Millionen Euro) entgegen dem Trend zur Sparsamkeit die teuersten Neuzugänge leisteten, befürchten viele Experten einen Alleingang der Magath-Elf. «An die Bayern kommt keiner ran», sagte Peter Neururer (VfL Bochum).

Ähnlich forsche Töne wie aus München sind aus Bremen nicht zu vernehmen. «An Nummer eins stehen für mich die Bayern. Dahinter folgen die üblichen Verdächtigen wie Stuttgart, Leverkusen und Dortmund», meinte Werder-Coach Schaaf. Neu in den erlauchten Kreis der Titelaspiranten ist der FC Schalke 04 aufgerückt. Die Transfers von Bundesliga-Torschützenkönig Ailton und Mladen Krstajic (beide Werder Bremen) sowie von Marcelo Bordon (VfB Stuttgart) haben Eindruck hinterlassen: Immerhin vier Trainer trauen dem Vorjahres- Siebten einen Champions-League-Platz zu. Der Schalker Erzrivale aus Dortmund ist in der Gunst der Fußball-Lehrer dagegen deutlich gesunken. Neben Schaaf erwähnte nur Falko Götz (Hertha BSC) den Namen des kriselnden Revierclubs.

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