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Bayern im Finale des Ligapokals

Bochum (dpa) - Der FC Bayern München hat nach einem Jahr ohne Trophäe endlich wieder einen Titel ins Visier genommen. Durch ein souveränes 3:0 (1:0) gegen Bayer Leverkusen in Bochum zog der deutsche Rekordmeister erstmals seit 2000 in das Finale des Ligapokals ein.

Bochum (dpa) - Der FC Bayern München hat nach einem Jahr ohne Trophäe endlich wieder einen Titel ins Visier genommen. Durch ein souveränes 3:0 (1:0) gegen Bayer Leverkusen in Bochum zog der deutsche Rekordmeister erstmals seit 2000 in das Finale des Ligapokals ein.

Der Brasilianer Ze Roberto (5.) und der Doppelschlag durch die Nationalspieler Michael Ballack (65.) und Torsten Frings (67.) sorgten für ein gelungenes Pflichtspiel-Debüt von Felix Magath auf der Bayern-Trainerbank.

In der insgesamt mäßigen Partie, die lange Zeit eher den Charakter eines Vorbereitungsspiels hatte, kontrollierten die Münchener ohne Probleme das Geschehen. Der Bundesliga-Zweite der Vorsaison war ball- und kombinationssicherer und vor allem in der zweiten Halbzeit auch torgefährlicher. Die Leverkusener, die durch einen Sieg im Elfmeterschießen gegen Hansa Rostock in das Halbfinale eingezogen waren, ließen jede Kreativität vermissen und waren zehn Tage vor Beginn der Saison in der Fußball-Bundesliga meilenweit von ihrer Form entfernt.

Mit der Final-Teilnahme haben sich die Bayern beim Saison-Vorspiel schon einmal 900 000 Euro gesichert. Leverkusen darf sich immerhin noch mit 500 000 Euro trösten. Im Endspiel im Mainz trifft der FC Bayern auf den Sieger der Partie zwischen dem deutschen Meister SV Werder Bremen und dem VfB Stuttgart, die in Meppen gegeneinander antreten. Der Gewinner des Ligapokals erhält 1,28 Millionen Euro.

Vor 10 100 Zuschauer im Wattenscheider Lohrheide-Stadion merkte man beiden Teams an, dass sie unmittelbar aus der Vorbereitung in das Spiel gingen. Zudem fehlten auf beiden Seiten wichtige Spieler. So verzichtete der neue Bayern-Trainer Magath auf die angeschlagenen Lucio, Bastian Schweinsteiger, Claudio Pizarro und Willy Sagnol. Sein Leverkusener Kollege Klaus Augenthaler musste ohne Clemens Fritz, Robson Ponte und Jens Nowotny sowie den Brasilianer Juan und den Argentinier Diego Placente auskommen.

Die Hoffnung auf ein munteres Spiel schien sich zunächst zu erfüllen. Schon nach fünf Minuten spielte Roque Santa Cruz den Brasilianer Ze Roberto frei, der keine Mühe hatte Bayer-Torwart Jörg Butt auszuspielen und den Ball ins Tor zu schieben. Doch das Spiel verflachte. Die Münchener Ballack und Sebastian Deisler ließen nur ab und zu ihre spielerische Klasse aufblitzen, von Leverkusen war nichts zu sehen.

Nach dem Wechsel bemühten sich die Leverkusener um ihr Offensivspiel und kamen in der 59. Minute durch Dimitar Berbatow zu ihrer ersten Möglichkeit. Doch die Bayern konterten souverän. Der gute Ballack und Neuzugang Frings sorgten in der 65. und 67. Minute mit starken Einzelleistungen für die Entscheidung.

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