Bayern München in Champions League
1860 und Eintracht Frankfurt steigen ab

Der FC Bayern München hat am 34. und letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga den zweiten Platz verteidigt. 1860 München und Eintracht Frankfurt folgen dem 1. FC Köln in die Zweite Liga.

HB BERLIN. Der FC Bayern München hat sich am 34. und letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga die direkte Qualifikation zur Champions League erkämpft. Mit einem 2:0-Heimsieg über den SC Freiburg sicherte sich der Rekordmeister den zweiten Tabellenrang hinter dem bereits seit zwei Wochen feststehenden Meister Werder Bremen, der in Rostock mit 1:3 unterlag.

Den dritten Platz, der zur Qualifikation für die Champions League berechtigt, eroberte Bayer Leverkusen. Mit einem 2:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart verdrängten die Werkskicker die Schwaben auf den vierten Rang. Die Stuttgarter starten zusammen mit dem VfL Bochum, der Hannover 96 mit 3:1 bezwang, im Uefa Cup. Dagegen rutschte Borussia Dortmund nach dem 1:1-Remis beim 1. FC Kaiserslautern auf den sechsten Rang ab. Zusammen mit dem FC Schalke 04 und dem Hamburger SV kann sich der BVB über den UI Cup für den Uefa Cup qualifizieren.

Kaiserslautern rettete sich und spielt im nächsten Jahr weiter erstklassig. Dagegen müssen 1860 München (1:3 in Mönchengladbach) und Eintracht Frankfurt (1:2 beim Hamburger SV) in die Zweite Liga.

1. FC Kaiserslautern - Borussia Dortmund 1:1 (1:0)

Mit einem frühen Führungstor hat Kaiserslautern die nötige Ruhe in seinen Kampf um den Klassenerhalt gelegt. Vratislav Lokvenc traf in der sechsten Minute nach einem Freistoß von Nenad Bjelica. Dortmund selbst tat zunächst nicht viel, um mit einem eigenen Sieg den Uefa-Cup-Platz zu verteidigen.

Erst nach dem Seitenwechsel wurde Dortmund stärker und kam durch Jan Koller nach 71 Minuten zum Ausgleich. Der Sieg wollte aber nicht mehr gelingen. Während Kaiserslautern den Klassenerhalt feierte, verpasste die Mannschaft von Trainer Matthias Sammer den direkten Einzug in das internationale Geschäft.

Hamburger SV - Eintracht Frankfurt 2:1 (1:1)

Eintracht Frankfurt durfte nur 120 Sekunden von einer Rettung träumen. Ioannis Amanatidis hatte die Hessen nach 26 Minuten in Führung gebracht. Doch knapp zwei Minuten später traf Mehdi Mahdavikia zum Ausgleich. Und Frankfurt hatte Glück, dass der Schiedsrichter einen regulären Treffer der Gastgeber nicht anerkannte. Nach dem Seitenwechsel aber leitete Sergej Barbarez mit dem 2:1 nach 57 Minuten den dritten Abstieg der Frankfurter ein.

Borussia Mönchengladbach - 1860 München 3:1 (2:1)

1860 hat das Wunder nicht geschafft. Zwar gingen die «Löwen» auf dem Bökelberg durch einen von Thorben Hoffmann verwandelten Foulelfmeter (21.) in Führung, doch 87 Sekunden später traf Vaclav Sverkos zum Ausgleich. Igor Demo zerstörte in der 35. Minute mit dem zweiten Tor der Gastgeber die Hoffnungen der Münchner, dem Abstieg noch entgehen zu können.

Nach dem Seitenwechsel fügte sich 1860 in die Niederlage. Enrico Gaede sah zwar noch die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels, doch Gladbach gelang der siegreiche Abschied vom Bökelberg. Arie van Lent verabschiedete sich mit dem dritten Gladbacher Tor in Richtung Frankfurt (74.).

Bayern München - SC Freiburg 2:0 (1:0)

Der FC Bayern München hat sich im Schongang für die Champions League qualifiziert. Gegen die auswärtsschwachen Freiburger, die noch nie bei den Bayern gewannen, reichte eine mittelmäßige Leistung zum 13. Heimsieg. Der erstmals seit seiner schweren Krankheit von Beginn an eingesetzte Sebastian Deisler traf nach 18 Metern von der Strafraumgrenze zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel sorgte der scheidende Bixente Lizarazu mit einem Elfmeter in der 73. Minute für die Entscheidung.

Bayer Leverkusen - VfB Stuttgart 2:0 (0:0)

In dem «Endspiel» um einen Platz in der Champions League waren die Gäste aus Stuttgart zunächst das agilere Team. Allerdings lähmte die vorhandene Nervosität die Aktionen vor den Toren. So konnte lediglich Leverkusens scheidender Spielmacher Yildiray Bastürk im ersten Abschnitt einen Lattentreffer verzeichnen.

Nach dem Seitenwechsel drückten die Gastgeber auf das Stuttgarter Tor und kamen durch Dimitar Berbatow zum 1:0 (63.). Stuttgart wollte anschließend den Ausgleich erzwingen, musste aber den zweiten Gegentreffer fünf Minuten vor dem Ende hinnehmen. Zwar scheiterte Hans-Jörg Butt mit einem Foulelfmeter, doch Bernd Schneider traf im Nachschuss.

VfL Bochum - Hannover 96 3:1 (1:1)

Der VfL Bochum hat zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den Uefa Cup erreicht. Peter Madsen (26.), Paul Freier (76.) und Frank Fahrenhorst (88.) sorgten für den verdienten Erfolg. Der ehemalige Bochumer Thomas Christiansen hatte in der 41. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich für Hannover erzielt.

Hansa Rostock - Werder Bremen 3:1 (1:1)

Der Meister aus Bremen war zunächst um Wiedergutmachung für die 2:6-Niederlage gegen Bayer Leverkusen bemüht und erspielte sich einige Tormöglichkeiten. Allerdings traf zuerst Rade Prica nach einer halben Stunde für Rostock. Sieben Minuten später überwand der zusammen mit Torjäger Ailton zu Schalke 04 wechselnde Mladen Krstajic mit einem Freistoß Rostocks Schlussmann Mathias Schober.

Doch Krstajic war es auch, der Rostock zwei Minuten nach dem Seitenwechsel mit einem Eigentor in Richtung Niederlage schoss. Markus Lantz sorgte 16 Minuten vor dem Ende mit einem verwandelten Foulelfmeter für die Vorentscheidung.

Hertha BSC - 1. FC Köln 3:1 (0:0)

Hertha BSC hat Trainer Hans Meyer einen würdigen Abschied beschert. Nach einer mittelmäßigen ersten Hälfte brachte Spielmacher Marcelinho Hertha mit einem verwandelten Foulelfmeter (51.) in Führung. Kölns Jungstar Lukas Podolski konnte drei Minuten später unter Mithilfe von Berlins Schlussmann Christian Fiedler ausgleichen, ehe Fredi Bobic die Gastgeber in der 63. Minute wieder in Führung brachte. Nando Rafael erzwang in der 78. die Entscheidung zugunsten von Hertha.

VfL Wolfsburg - type="unknownISIN" value="FC Schalke 04">Schalke 04 1:1 (1:1)

Wolfsburg erwischte einen guten Start. Bereits nach drei Minuten überwand Miroslav Karhan Schalkes Torhüter Frank Rost, der dabei aber sehr schlecht aussah. 17 Minuten später köpfte dann Maik Franz im Zweikampf mit Gerald Asamoah den Ball ins eigene Tor.

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