Bayern München muss neben Michael Ballack auch auf Oliver Kahn verzichten
Osnabrück hofft auf einen neuen „Bayern-Killer"

Am Dienstag und Mittwoch steht die 2. Runde im DFB-Pokal auf dem Programm: Der VfL Osnabrück hofft gegen Bayern München auf ein Wunder wie vor 26 Jahren, und in Freiburg treffen zwei Mannschaften aufeinander, die noch am keine 48 Stunden zuvor um Punkte kämpften.

HB MÜNCHEN. Am 23. September 1978 avancierte Andreas Wagner zum umjubelten Pokal-Helden - und fast auf den Tag genau 26 Jahre später hofft ganz Osnabrück auf einen neuen "Bayern-Killer". Mit seinen drei Toren gegen Sepp Maier hatte der damals 24 Jahre alte Fußball-"Nobody" Wagner den Löwenanteil am 5:4-Sensationssieg des damaligen Zweitligisten im Münchner Olympiastadion.

Zu den blamierten Stars im Team des FC Bayern gehörten auch Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß, doch beim Wiedersehen mit dem Regionalligisten am Dienstag (20.30 Uhr/ZDF) im Osnatel-Stadion soll es für den Rekord- Pokalsieger kein neuerliches böses Erwachen geben: "Da gibt es nur eines: Einen klaren Sieg", forderte Vorstandschef Rummenigge.

Osnabrück gegen Bayern vor 18 200 Zuschauern an der Bremer Brücke ist fraglos der Hit zum Auftakt der 2. Pokal-Runde. Keine 48 Stunden nach dem Abpfiff am Sonntagabend im Kampf um Punkte kommt es in Freiburg zum erneuten Duell des Sportclubs mit dem VfL Bochum. Nach dem "müden" 1:1 wird es bei der Neuauflage zumindest einen Sieger geben, notfalls nach Verlängerung und Elfmeterschießen. VfL-Trainer Peter Neururer fürchtet beim dritten Spiel seines Teams innerhalb von sechs Tagen den Kräfteverschleiß: "In einer Verlängerung könnten wir Probleme kriegen."

Unangenehme Auswärts-Aufgaben stehen auch den Bundesliga- Aufsteigern FSV Mainz 05 beim Karlsruher SC und Arminia Bielefeld bei den Amateuren des 1. FC Köln bevor, während der 1. FC Nürnberg ein scheinbar leichtes Heimspiel gegen LR Ahlen zugelost bekam. "Das ist kein Selbstläufer", warnte jedoch "Club"-Trainer Wolfgang Wolf seine Spieler vor Überheblichkeit. Eröffnet wird die 2. Hauptrunde am Dienstag (17.00 Uhr) durch die Amateure des SC Paderborn, die 31 Tage nach ihrem 4:2-Erfolg gegen den Hamburger SV gegen den MSV Duisburg für eine weitere Überraschung sorgen wollen.

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