BBC-Bericht löste Verdacht aus
IOC-Exekutive suspendiert Slawkow

Iwan Slawkow ist von der Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) suspendiert worden. Der Bulgare steht nach einem Bericht der BBC unter dem Verdacht der Bestechlichkeit.

Das bulgarische IOC-Mitglied Iwan Slawkow ist von der Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) wegen des Verdachts der Bestechlichkeit bis auf weiteres suspendiert. Diese Entscheidung verkündete IOC-Präsident Jacques Rogge am Samstag in Athen nach der ersten Sitzung der Exekutive, die sich das belastende Fernsehmaterial der BBC angeschaut hatte.

Die Suspendierung gegen den 64-Jährigen, der dem IOC seit 1987 angehört und Präsident des bulgarischen Nationalen Olympischen Komitees ist, bleibt bis zur Aufklärung der Vorwürfe durch die IOC-Ethikkommission bestehen. Slawkow war durch einen Bericht des englischen TV-Senders BBC unter Druck geraten. In dem Beitrag hatten sich britische Journalisten als Geschäftsleute ausgegeben, die Stimmen für Londons Kandidatur für die Olympischen Spiele 2012 kaufen wollten.

Slawkow hatte sich dabei an Zuwendungen interessiert gezeigt. Iwan Slawkow ist das zweite IOC-Mitglied, das suspendiert ist. Zuvor war der Südkoreaner Un Yong Kim wegen Korruption suspendiert worden. Über den Ausschluss des Asiaten wird die IOC-Vollversammlung in Athen befinden.

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