BBC: Kein Vorläufer eines Militärschlags
Briten und Amerikaner bombadieren Stellungen im Irak

Es waren die schwersten Angriffe seit langem: Rund 100 Kampfflugzeuge griffen Luftabwehrstellungen im Irak an. Offenbar wollen die Militärs den Druck auf das Land erhöhen.

dpa LONDON/WASHINGTON. Britische und US-Kampfflugzeuge haben im Westen des Iraks strategisch wichtige Luftabwehrstellungen angegriffen, nachdem eines ihrer Überwachungsflugzeuge in der Flugverbotszone unter Beschuss gekommen war. Das Verteidigungsministerium in London bestätigte am Freitag eine entsprechende Mitteilung des militärischen Oberkommandos der USA. An den "Selbstverteidigungsmaßnahmen" seien bis zu 100 Flugzeuge beteiligt gewesen.

Bei den Angriffen habe es sich nicht um einen "Vorläufer" eines möglichen Militärschlags gegen den Irak gehandelt, betonte die BBC am Freitag. Allerdings seien Militärkreise daran interessiert, den Zwischenfall "hochzuspielen", um so den Druck auf den Irak zu erhöhen.

Die Angriffsziele im Westen des Iraks liegen demnach auf einer strategisch wichtigen möglichen "Invasionsroute" für einen künftigen Angriff anglo-amerikanischer Streitkräfte, hieß es weiter.

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