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BdB: Spareinlagen gehen wegen niedriger Zinsen stetig zurück

Wegen der niedrigen Zinsen sparen die Deutschen mittlerweile deutlich weniger. Das hat der Bundesverband deutscher Banken (BdB) am Donnerstag in Berlin mitgeteilt. "Die bescheidenen Konditionen der zurückliegenden Jahre änderten das Anlageverhalten der Deutschen," konstatierte der Verband.

vwd BERLIN. Als eine der Folgen gingen die Spareinlagen stetig zurück. So hätten die Bundesbürger in den ersten zehn Monaten 2001 ihre Sparbücher und Sparkonten um 17 Mrd. ?, im Jahr 2000 um 41 Mrd. ? und 1999 um gut 4 Mrd. ? abgebaut.

"Nie zuvor hat es in der Bundesrepublik Deutschland eine so lang andauernde Phase niedriger Zinsen gegeben," betonte der Bankenverband. Bereits seit 1996 lägen die Renditen für festverzinsliche Wertpapiere unter 6 %. Mit 4,3 % sei die Rendite deutscher Staatsanleihen im November 2001 nur noch halb so hoch wie im Jahr 1991 gewesen, als sie 8,6 % betragen habe. Betrugen die Spareinlagen der Bundesbürger den Angaben zufolge Ende 1998 noch 619 Mrd. ?, so schrumpften sie bis Ende Oktober 2001 auf 556 Mrd. ?. Das war ein Minus von 10 %.

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