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BDI-Chef Henkel fordert mehr Investionen in Brasilien

ap POTSDAM. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, hat die deutsche Wirtschaft aufgerufen, mehr als bisher in Brasilien zu investieren. "Die deutsche Industrie kann es sich nicht leisten, irgendein Land auch nur ein Jahr zu vernachlässigen", sagte Henkel zum Abschluss der Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage am Dienstag in Potsdam. Noch immer gingen 60 % der deutschen Exporte in die Europäische Union. Diese Abhängigkeit gelte es zu verringern.

Im Protokoll des Treffens von etwa 400 Unternehmern und Verbandsvertretern aus Brasilien und Deutschland heißt es, der deutsche Anteil an den ausländischen Direktinvestitionen in Brasilien sei in den vergangenen fünf Jahren von zwölf auf neun Prozent zurückgegangen. Jürgen Harnisch, Leiter der deutschen Delegation und Vorstandsmitglied von Thyssen-Krupp-Automotive, machte dafür vor allem die Wirtschaftskrise in Brasilien verantwortlich. Allerdings sieht Harnisch eine Trendwende: Bis zum Jahr 2004 rechnet er mit mehr als sieben Mrd. Dollar, die deutsche Unternehmen in Brasilien investieren würden.

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