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BDI: Jüngster Hartz-Vorschlag nicht durchdacht genug

Die Industrie hat den jüngsten Vorschlag aus der Hartz-Kommission für ein 150 Milliarden Euro umfassendes Job- Förderprogramm für den Osten abgelehnt.

HB/dpa BERLIN. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ludolf-Georg von Wartenberg, sagte heute im ZDF: "Ich weiß gar nicht, wo die 150 Milliarden her kommen sollen. Was wir brauchen, sind Aufträge und dann kommen die Arbeitsplätze. Wer soll denn die 150 Milliarden finanzieren? Das ist mir eine zu große Nummer. Das ist mir einfach nicht durchdacht genug."

Zuvor war der Vorschlag bereits bei Union, FDP und in der Finanzwirtschaft auf Ablehnung gestoßen. Haushaltspolitiker der Opposition nannten die von Kommissionschef Peter Hartz geplante Anleihe einen "teuren Unsinn", der zudem mit den Defizitkriterien zu kollidieren drohe. Die SPD-geführte Bundesregierung bestritt dies und sprach von einer prüfenswerten Idee.

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