Beachvolleyball Olympia
Dieckmann und Co. mit breiter Brust

Die deutschen Beachvolleyballer gehen mit großen Ambitionen in die olympischen Wettkämpfe. "Wir wissen, dass wir alle schlagen können", sagt Christoph Dieckmann.

Ungeachtet der Grillenplage im olympischen Coayang-Stadion wollen die deutschen Beachvolleyballer in Peking aufs Podest. "Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Wir wissen, dass wir alle schlagen können", sagt Christoph Dieckmann, der sogar Gold für möglich hält. Gemeinsam mit seinem Partner Julius Brink (Berlin) gehört er zu den Mitfavoriten. Erste Vorrundengegner der Weltranglisten-Dritten sind am Sonntag die Japaner Asahi/Shiratori.

Außenseiter mit guten Perspektiven

David Klemperer/Eric Koreng (Hildesheim/Essen), die ersten deutschen Weltserien-Turniersiegerinnen Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg) und die amtierenden Europameisterinnen Sara Goller/Laura Ludwig (Berlin) gelten als chancenreiche Außenseiter im Medaillenkampf und starten ebenfalls am Wochenende unter Flutlicht ins Turnier. Beim Training gab es große Probleme mit einer Vielzahl von Insekten, die vom Licht irritiert auf dem Feld gelandet waren.

"Das darf uns nicht mehr stören. Natürlich wäre es schön, wenn wir ein oder zwei Medaillen holen. Alles, was schlechter ist als das Olympiaergebnis von Athen, wäre eine Enttäuschung", meint der deutsche Delegationsleiter Michael Tank. Bei Olympia vor vier Jahren waren Pohl/Rau und Dieckmann mit seinem damaligen Partner Andreas Scheuerpflug jeweils auf Platz fünf gelandet, zudem gab es zwei neunte Plätze für die Deutschen. Die einzige deutsche Medaille hatten in Sydney 2000 die drittplatzierten Jörg Ahmann und Axel Hager geholt.

Auf dem Weg zum Podest sind jeweils die beiden besten Teams jeder Vierergruppe und die zwei besten Gruppendritten fürs Achtelfinale qualifiziert. Die restlichen vier Gruppendritten spielen in der Relegation die verbleibenden zwei Plätze für die K.o. -Runde aus. Die Goldfavoriten sind neben Brink/Dieckmann die Athen-Olympiasieger Emanuel/Ricardo (Brasilien) und Kerry Walsh/Misty May (USA).

© SID

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