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Bear Stearns: Globaler Konjunktur droht Einbruch

Obwohl die US-Notenbank die Zinsen gesenkt hat, und der Ölpreis am Mittwoch unter Druck geraten ist, tendierte der Aktienmarkt in Japan am Donnerstag schwächer. "Das Zinsniveau, die Ölpreise und die Steuerlast sind noch immer zu hoch, um eine globale Wirtschaftserholung auszulösen", befürchtet David Malpass von Bear Stearns.

So hat sich die japanische Zentralbank entschlossen, die Zinsen am Donnerstag nicht zu reduzieren. "In Anbetracht des Einbruchs der Industrieproduktion um 1,2 Prozent, ein großer Fehler", so Malpass weiter. Analysten rechneten lediglich mit einem Rückgang um 0,2 Prozent. Die japanische Regierung geht nun von Null Wirtschaftswachstum in den nächsten vier Quartalen aus. Am kommenden Montag wird im Land der "aufgehenden" Sonne der Tankan-Bericht gemeldet. Ein Indikator für die Stimmung der Geschäftswelt. In Frankreich wurde wiederum ein überraschender Einbruch bei dem Verbrauchervertauen gemeldet. Ein weiteres Zeichen, dass die Abkühlung in Deutschland zunehmend auch Frankreich überschattet. "Die Weltkonjunktur dürfte in den kommenden Quartalen eine längere, untertassenförmige Abkühlungsphase durchlaufen", befürchtet Malpass. Eine Entwicklung, die sich 2002 auf die Unternehmensergebnisse negativ auswirken sollte.

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