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Bear Stearns: Risiko einer Rezession bleibt!

"Unsere Vermutung, dass aufgrund der im ersten Quartal gesunkenen Lagerbestände das Risiko einer Rezession nachgelassen hat, war nicht korrekt", schätzt Bear Stearns Chef-Volkswirt Wayne Angell.

So verzeichnete der Arbeitsmarkt im April den größten Monatseinbruch an Arbeitsstellen seit Februar 1991. Zudem entwickeln sich auch die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stetig nach oben. Laut Angell sei davon auszugehen, dass sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten weitaus schlechter als bisher befürchtet entwickeln wird. Wie in Anbetracht dieser Entwicklung die Konsumausgaben aufrecht erhalten werden soll, bleibt fraglich. Eine Rezession stelle daher auch weiterhin eine Gefahr dar. Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession lege bei über 50 Prozent. Man müsse davon ausgehen, dass sich das BIP sowohl im zweiten als auch dritten Quartal rückläufig entwickeln werde. Angell geht davon aus, dass die Notenbank an diesem Dienstag die Zinsen erneut um 50 Basispunkte senken wird. Gemessen an den Zinsfutures liegt die Wahrscheinlichkeit solch einer großen Senkung jedoch bei lediglich 60 Prozent.

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