Beate Uhse auf gutem Weg
Erotik boomt trotz Flaute

Europas größter Erotikkonzern Beate Uhse ist trotz der Konsumflaute in Deutschland im ersten Quartal weiter gewachsen. Nach Steigerungen bei Umsatz und Gewinn vor allem dank der verbesserten internationalen Präsenz sowie gesenkter Kosten sieht sich das Flensburger Unternehmen auf gutem Weg, seine Ziele für das Gesamtjahr 2003 zu erreichen.

Reuters FLENSBURG. Der Vorsteuergewinn erhöhte sich in den ersten drei Monaten um 14,2 % auf 5,6 Mill. ?, wie die Erotikfirma am Donnerstag mitteilte. Das Betriebsergebnis stieg um 9,2 % auf 6,2 Mill. ?. Der Umsatz legte um 8,2 % auf 71,4 Mill. ? zu. Das Wachstum führt Beate Uhse unter anderem auf das internationale Geschäft und in der Vergangenheit verbesserte Kostenstrukturen zurück.

Mit dem Anstieg des Vorsteuergewinns habe Beate Uhse bereits rund ein Drittel des für das Gesamtjahr geplanten Ergebnisses erzielt, teilte das Unternehmen mit. Der Konzern befinde sich auf gutem Weg, die für 2003 gesteckten Ziele eines Umsatzwachstums von sechs Prozent und eines Zuwachses beim Vorsteuergewinn von neun Prozent zu erreichen. Beate Uhse plant einen Umsatz von 260 Mill. ? nach 244,5 Mill. ? im Vorjahr und ein Vorsteuerergebnis von 18,8 (Vorjahr: 17,2) Mill. ?.

Stärkster Wachstumsträger in den ersten drei Monaten war den Angaben zufolge der Versandhandel, der seinen Umsatz um 19 % gegenüber dem Vergleichsquartal und sogar um 70 % gegenüber dem vergleichsweise schwachen Schlussquartal des Vorjahres auf 31,6 Mill. ? steigerte. Der Einzelhandel wuchs zugleich um fast fünf Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal, der Großhandel legte um drei Prozent zu. Rückläufig war dagegen der Umsatz der Unterhaltungssparte, insbesondere im Online-Geschäft. Der Umsatz sank um 14 % auf 5,3 Mill. ?.

In Deutschland konnte Beate Uhse trotz des allgemein schwachen Konsums weiter wachsen und steigerte seinen Umsatz um fast vier Prozent auf 33,6 Mill. ?. Wegen der zunehmend im Ausland erzielten Umsätze verringerte sich aber der Umsatzanteil des Inlands auf 47 %. Wichtigster Auslandsmarkt seien die Niederlande geblieben, hieß es. Erstmals sei Frankreich mit einem Anstieg um mehr als die Hälfte zum zweitgrößten Auslandsmarkt aufgestiegen und habe Belgien von diesem Rang verdrängt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%