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Beate Uhse wächst bei Umsatz und Vorsteuerergebnis

Die Beate Uhse AG, Flensburg, befindet sich weiter auf Wachstumskurs und verstärkt ihre Aktivitäten im Bereich New Media. In den ersten neun Monaten seien der Konzernumsatz um 35 Prozent gestiegen, hieß mes aus Flensburg.

vwd FLENSBURG. Die Beate Uhse AG, Flensburg, befindet sich weiter auf Wachstumskurs und verstärkt ihre Aktivitäten im Bereich New Media. In den ersten neun Monaten seien der Umsatz im Konzern um 35 Prozent auf 222,9 Mio DEM und das Ergebnis vor Steuern überproportional um 45 Prozent auf 19,2 Mio DEM gestiegen, geht aus dem am Donnerstag vorgelegten Zwischenbericht hervor. Nach Steuern verblieb allerdings auf Grund eines auf 7,657 (2,878) Mio DEM erhöhten Aufwands für Steuern vom Einkommen und Ertrag nur ein Ergebnis von 10,1 Mio DEM, was einem Minus von 2,3 Prozent entsprach. Diese Entwicklung erklärte die Leiterin des Finanzwesens, Dörte Tischer, im Gespräch mit vwd mit einer veränderten Steuerpolitik im Konzern nach dem Wechsel in der Position des Finanzvorstands. Auch für das Gesamtjahr sei nun mit einer Steuerquote von 45 bis 47 Prozent zuzüglich rund zwei Mio DEM an sonstigen Steuern zu rechnen. Bei einem für 2000 prognostizierten Betriebsergebnis von 30 (26,7) Mio DEM werde damit das Ergebnis nach Steuern bei rund 14 (9,9) Mio DEM landen. An der Umsatzplanung von 300 (228) Mio DEM werde ebenso unverändert fest gehalten wie an den Ergebnisplanungen für die Jahre 2001/02.

Zum mittlerweile strategisch wichtigsten Aktionsfeld habe sich der Bereich New Media entwickelt, teilte Vorstandssprecher Otto Christian Lindemann mit. Die Potenziale mit Internet, E-Commerce und B2B-Dienstleistungen seien für den Konzern die "Wachstumsträger der Zukunft". Mit dem Relaunch der Domain "www.sex.de" im November wurde den Angaben zufolge der Grundstein für die erste Erotik-Portal-Seite gelegt, von der neuen Portal-Strukur verspricht sich Beate Uhse eine Vielzahl von Synergieeffekten im Bereich Multimedia. Das Angebot an B2B-Dienstleistungen solle stark ausgebaut werden. Ziel sei es, sich in den nächsten Monaten als bedeutendster "Erotik-Content-Provider" in Deutschland zu etablieren.

Stärkster Geschäftsbereich, der auch deutliche Umsatzzuwächse von 40 Prozent verzeichnete, sei aber weiterhin der Einzelhandel, hieß es. Im Versandhandel seien die Vorbereitungen für die Verlagerung der Europaversandzentrale in die Niederlande Anfang 2001 abgeschlossen. Im Großhandel habe die Integration der niederländischen Tochter Scala weitreichende Synergien geschaffen. Die Investitionen in den ersten neun Monaten wurden den Angaben zufolge auf 16,2 (8,7) Mio DEM hochgefahren.

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