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Beckenbauer: „Lehmann hat noch nichts erreicht“

Für Franz Beckenbauer ist der Torwart-Streit in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auch nach der Entlassung von Bundestorwart-Trainer Sepp Maier noch nicht beendet.

dpa MÜNCHEN. Für Franz Beckenbauer ist der Torwart-Streit in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auch nach der Entlassung von Bundestorwart-Trainer Sepp Maier noch nicht beendet.

"Mit dem Abschied von Sepp ist das Problem nicht gelöst. Es besteht auch ohne Sepp: Wir haben zwei nahezu gleich starke Torhüter, die sich nicht riechen können. Für einen muss sich Jürgen Klinsmann entscheiden", schrieb der Präsident des Organisations-Komitees für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland in seiner Kolumne in der "Bild"-Zeitung.

Beckenbauer bescheinigte Lehmann beim 2:0-Sieg in Iran eine starke Leistung, schränkte jedoch ein: "Nur: Was hat er in seiner Karriere erreicht? Nichts - außer ein paar Länderspielen und mit Arsenal London, einer der weltbesten Club-Teams, die englische Meisterschaft gewonnen." Oliver Kahn dagegen habe mit dem FC Bayern alle großen Vereinstitel geholt und Deutschland bei der WM 2002 ins Finale geführt, sagte der Präsident des FC Bayern München weiter. Wenn Klinsmann den Konkurrenzkampf bis 2006 weiterführen wolle, "sollte er zumindest fairer geführt werden. Doch da habe ich meine Zweifel."

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