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Beckstein: Fischer als Vertreter Deutschlands untragbar

dpa MÜNCHEN. Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) ist nach Ansicht des bayerischen Innenministers Günther Beckstein (CSU) als Repräsentant Deutschlands in der Welt nicht mehr tragbar. Auch wenn Fischers militante Vergangenheit im strafrechtlichen Sinn verjährt sein möge, bleibe es unerträglich, dass Deutschland einen ehemaligen Gewalttäter zum Außenminister habe, sagte Beckstein am Donnerstag in München. Fischer hatte eingeräumt, bei Demonstrationen Polizisten geschlagen zu haben. Der "Stern" hatte zu einem Interview mit ihm entsprechende Bilder veröffentlicht.

Nach Becksteins Ansicht ist dem internationalen Ansehen Deutschlands großer Schaden entstanden. Es sei auch noch nicht abzusehen, welche weiteren Erkenntnisse aus Fischers Vergangenheit beim Prozess gegen den Ex-Terroristen Hans-Joachim Klein vor dem Frankfurter Landgericht ans Tageslicht gelangen. Der Außenminister soll dort am 16. Januar als Zeuge aussagen.

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