Bedenken wegen möglicher Marktbeherrschung
EU vor Genehmigung der Veba-Viag Fusion

Die Fusion der Energiekonzerne soll an strenge Auflagen geknüpft werden. Die EU hatte lange Bedenken gegen den Zusammenschluss.

dpa-afx BRÜSSEL/STRASSBURG. Die EU-Kommission wird an diesem Dienstag in Straßburg voraussichtlich die Fusion der deutschen Energiekonzerne Veba und Viag mit strengen Auflagen billigen.

Damit ordnet Brüssel die Zusammensetzung der Ambieter auf dem Strommarkt neu, denn die Konzerne müssen Beteiligungen an den Elektrizitätsunternehmen VEW, Veag, Bewag und HEW abgeben. Der Zusammenschluss von RWE und VEW wird hingegen vom Bonner Bundeskartellamt geprüft.

Für das ostdeutsche Verbundunternehmen Veag gibt es mehrere ausländische Interessenten. Nach dem Ausstieg der westdeutschen Stromkonzerne soll die Veag zu einem starken Konkurrenten für Veba/Viag, RWE/VEW und die Energie Baden-Württemberg werden.

Der Zusammenschluss von Veba und Viag zu Eon wurde Monate lang in Brüssel untersucht. Die Firmen erwarten seit längerem eine Erlaubnis Brüssels. Die EU-Wettbewerbsbehörde hatte zunächst schwere Bedenken wegen einer möglichen Marktbeherrschung geltend gemacht.

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