Bedeutende Beteiligung
Roche-Verlust belastet Novartis

Der Rekordverlust des Schweizer Pharmekonzerns Roche im Jahr 2002 wird auf das Ergebnis des ersten Quartals 2003 des Novartis-Konzerns durchschlagen.

Reuters BASEL. Novartis hält eine bedeutende Beteiligung an Roche und der daraus anteilig resultierende Verlust wird nach Angaben eines Novartis-Sprechers vom Donnerstag im ersten Quartal in der Novartis-Rechnung berücksichtigt. Novartis hält 6,2 Prozent des Kapitals und 32,7 Prozent der stimmberechtigten Inhaberaktien an Roche. Roche hat für 2002 einen Verlust von 4,03 Milliarden Franken ausgewiesen. Der Novartis-Konzern hatte für seinen - zeitlich vor Roche - vorgelegten Abschluss für das vergangenen Jahr einen Beitrag von Roche von 161 Millionen Franken zum Vorsteuergewinn zu Grunde gelegt. Eine mögliche Differenz zum tatsächlichen Roche-Ergebnis wollte Novartis dann in der Rechnung 2003 ausgleichen.

Analysten der Investmentbank HSBC schätzten den von Novartis zu berücksichtigenden anteiligen Minusbetrag auf 360 bis 400 Millionen Franken. Diesen Wert wollte der Novartis-Sprecher nicht kommentieren.

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