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Bedeutung der US-Konjunkturindikatoren

Die vielen Konjunkturdaten dieser Woche dürften erstmals ein umfassendes Bild von der US-Wirtschaft nach den Terroranschlägen vermitteln.

wmu DÜSSELDORF. Die ersten Schätzungen des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im 3. Quartal zeigen, wie tief die USA in der Krise stecken. Sinkt das BIP auch im 4. Quartal, so ist die Rezession da. Hierfür spricht unter anderem der Einbruch des Verbrauchervertrauens. Er lässt ein Schrumpfen des privaten Konsums in diesem Zeitraum sehr wahrscheinlich werden. Auf den Konsum stützen sich die Hoffnungen auf eine konjunkturelle Wende.

Die Verunsicherung der US-Konsumenten geht einmal auf den Krieg in Afghanistan und die Bedrohung durch Milzbranderreger zurück. Hinzu kommt die Verschlechterung der Arbeitsmarktlage: Massenentlassungen und der Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lassen für Freitag einen düsteren Arbeitsmarktbericht mit steigenden Arbeitslosenzahlen erwarten. Ins schlechte Bild dürften auch die Zahlen zu persönlichen Einkommen und Ausgaben passen, die am Donnerstag heute veröffentlicht werden.

Am Donnerstag wird auch der nationale Einkaufsmanager-Index (NAPM) der produzierenden Unternehmen bekannt, der im September noch recht stabil geblieben war. Der Index gibt Aufschluss über die Aktivitäten der Unternehmen in den kommenden Monaten und gilt als ausgezeichneter Frühindikator. Der veröffentlichte Einkaufsmanager-Index von Chicago kann die landesweite Entwicklung nur begrenzt abbilden.

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