Bedeutung des Internets hat zugenommen
Zeitungen trotz Internet wichtige Informationsquelle

Das Fernsehen liegt mit 73 Prozent als Informationslieferant auf Platz eins, gefolgt von Gesprächen mit Familie, Freunden und Bekannten mit 71 Prozent. Den dritten Rang belegen Zeitungen mit 61 Prozent, den vierten Zeitschriften mit 54 Prozent.

HB. Das geht aus der Markt- und Werbeträgeranalyse 2002 des Instituts für Demoskopie in Allensbach am Bodensee hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde.

Dabei ist die Zahl der Befragten, die sich normalerweise weitergehende Informationen aus den Zeitungen holen, seit 1999 gestiegen. Damals betrug sie 58 Prozent. Bei den Zeitschriften sank der Prozentsatz allerdings von 56 auf 54. Ein Minus verbuchte auch die Information bei Familien, Freunden und Bekannten, die vor drei Jahren noch bei 74 Prozent gelegen hatte. Das Fernsehen als Informationsquelle legte sechs Prozentpunkte zu.

Das Internet rangierte der Umfrage zufolge nach Radioberichten auf Platz sechs. Seine Bedeutung als Informationsquelle hat jedoch deutlich zugenommen. Suchten 1999 nur 9 Prozent nach Wissenswertem im Internet, so waren es 2002 bereits 29 Prozent. Besonders junge Leute bedienen sich des Computers bei der Informationsbeschaffung. 1999 waren dies bei den 14- bis 17-Jährigen lediglich 18 Prozent, in diesem Jahr bereits 52 Prozent.

Für die Analyse befragte das Institut 21 513 Personen ab 14 Jahren im gesamten Bundesgebiet zwischen dem 16. Februar und dem 26. April.

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