Bedingt durch Großzukäufe
K+S mit Umsatz- und Gewinnsprung

Reuters FRANKFURT. Bedingt durch Großzukäufe hat der Kalihersteller K+S für das vergangene Jahr einen Umsatz- und Gewinnsprung ausgewiesen. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (Ebit) sei um 43 % auf 126,8 Mill. Euro und der Umsatz um 75 % auf 2,1 Mrd. Euro gestiegen, teilte die frühere Kali und Salz am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt mit. Ohne Berücksichtigung der zugekauften Geschäftsbereiche Compo und Fertiva habe sich das Ebit bei stagnierendem Umsatz um 18 % erhöht. Stark zurück ging der Umsatz im Tausalz- Geschäft, was der Konzern mit einem milden und kurzen Winter 1999/2000 begründete. Die Dividende für 2000 solle um die Hälfte auf 0,85 Euro steigen. Die im Börsensegment der mittelgroßen Werte MDax notierte Aktie zog in einem freundlichen Marktumfeld überdurchschnittlich an.

Das nordhessische Unternehmen hatte sich 1999 nach den Zukäufen außerhalb des traditionellen Kali- und Salz-Geschäfts in K+S umbenannt. Von der BASF erwarb das Unternehmen den Gartendüngeranbieter Compo. Zudem übernahm es Vertrieb und Marketing der von BASF produzierten Felddünger, die von der neu gegründeten K+S Tochtergesellschaft Fertiva GmbH gesteuert werden. Beide Einheiten wurden 2000 erstmals in den Geschäftszahlen berücksichtigt.

Der Jahresüberschuss stieg den Angaben zufolge 2000 um 22 % auf 119,8 Mill. Euro. Der Vorstand werde der Hauptversammlung am 9. Mai eine Erhöhung der Dividende auf 0,85 (0,57) Euro vorschlagen.

Das traditionelle Geschäft mit Kali- und Magnesiumprodukten trug mit 963 (936) Mill. Euro zum Umsatz bei. Dieser Zuwachs und die Umsatzsteigerungen in den kleineren anderen angestammten Geschäftsbereichen kompensierten gerade die Einbußen im Salz-Geschäft, so dass sich ohne Compo und Fertiva ein stagnierender Umsatz errechnete. Im Salz-Geschäft seien die Erlöse im vergangenen Jahr um über 20 % auf rund 115 Mill. Euro zurückgegangen, teilte das Unternehmen weiter mit. Dabei sei zu berücksichtigen, dass das Geschäft im Vorjahr besonders gut gewesen sei.

Die K+S-Aktie lag am frühen Donnerstagnachmittag 0,9 % über dem Vortagesschluss bei 17,86 Euro. Der MDax notierte zu diesem Zeitpunkt 0,3 % im Plus.

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