Bedingung für Kamps-Übernahme
Barilla muss Knäckebrot-Marke verkaufen

Der italienische Nudelhersteller Barilla muss für die Übernahme von Europas führendem Backunternehmen Kamps dessen Knäckebrotgeschäft der Marke "Lieken Urkorn" an einen Konkurrenten verkaufen.

dpa BRÜSSEL. Ohne diese Auflage wäre Barilla, bereits Inhaber der führenden Marke "Wasa", auf dem deutschen Knäckebrotmarkt zu mächtig geworden, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel nach einer sechswöchigen Wettbewerbsuntersuchung mit.

Barilla hatte Wasa bereits 1999 gekauft. Die Kommission stellte fest, dass sich die übrigen Aktivitäten der beiden Unternehmen weit gehend ergänzen und deshalb keine Wettbewerbsprobleme entstehen.

Der weltweit führende Nudelhersteller Barilla hatte den Kamps- Aktionären ein Übernahmeangebot von 12,50 Euro je Aktie gemacht. Das Angebot endet am 28. Juni. Ende April hatte der Düsseldorfer Großbäcker Kamps den Widerstand gegen die Übernahme aufgegeben. Die Kamps AG beschäftigt nach früheren Angaben etwa 15 000 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro.

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