Bedingungen nicht optimal
Training der Segelregatten wird zur Farce

Die Vorbereitungen auf die olympischen Segelregatten in Qingdao werden für die Aktiven zunehmend zur Farce. Nachdem die Organisatoren das Trainingsrevier am Montagabend noch ohne Angabe von Gründen gesperrt hatten, ruderten sie nur wenige Stunden später zurück und gaben die Kurse wieder frei.

Spekulationen zufolge sollte das Revier während der Sperre mit Hilfe von Chemikalien von der noch immer vorherrschenden Algenplage befreit werden.

"Da scheint jemand böse zurückgepfiffen worden zu sein. Ich habe keine Ahnung, wie so etwas passieren konnte. Es ist einfach nur peinlich", sagte der Sportdirektor des Deutschen Segler-Verbandes (DSV), Hans Sendes, dem sid. Zuvor hatten sich die Organisatoren in Qingdao für die "Fehlsendung der Information" entschuldigt. "Wenn man es positiv ausdrücken will, sind die Bedingungen vor Ort bescheiden. Die Stimmung bei unseren Athleten ist aber gut", meinte Sendes.

Trotz der Freigabe der Kurse ist an Training vor Ort derzeit allerdings nicht zu denken. Zwar beeinflussen die Algen die Situation momentan eher unwesentlich, dafür machen zu schwache Winde und dichter Nebel mit einer Sicht von gerade einmal 20 Metern Tests nahezu unmöglich.

© SID

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