Beendigung einer "erfolgreichen" Zusammenarbeit
Daimler-Chrysler und GM lösen US-Joint Venture

Die Autobauer Chrysler und General Motors (GM) produzieren Getriebe und Getriebeteile für Geländewagen künftig wieder getrennt.

Reuters AUBURN HILLS/STUTTGART. Das 1990 gegründete Gemeinschafts-Unternehmen New Venture Gear (NVG) werde Anfang 2003 aufgespalten, teilten die beiden Konzerne am Donnerstag mit.

Die beiden Werke im amerikanischen Syracuse (Bundesstaat New York) und in Roitzsch bei Bitterfeld werde DaimlerChrysler übernehmen, GM die Fabrik in Muncie (Indiana). Alle drei Werke sollen aber auch künftig für beide Hersteller produzieren. Daimler-Chrysler werde seine Beteiligung an der NVG auf 100 von 64 Prozent aufstocken. Über finanzielle Details sei Stillschweigen vereinbart worden, hieß es.

Ein Daimler-Chrysler-Sprecher erklärte, in dem aufstrebenden Markt für Geländewagen (SUV) sei es bei der Gründung des Joint Ventures um den raschen Aufbau einer Getriebeproduktion für den Vierrad-Antrieb gegangen, weshalb GM und Chrysler ihre Kräfte damals gebündelt hätten. Das Joint Venture sei sehr erfolgreich gewesen. Bei Daimler-Chrysler hatte das Unternehmen nur für den Jeep gearbeitet, nicht aber für die M-Klasse von Mercedes.

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