Befragung europäischer Internetfirmen
Studie: Viele Start-Ups vernachlässigen Cash-Flow-Kontrolle

Trotz der angespannten Situation an den Aktienmärkten erachteten die Dotcom-Firmen die Sicherstellung der nächsten Finanzrunde als "relativ unwichtig", so die Wirtschaftsprüfer von Pricewaterhouse-Coopers.

dpa/afx FRANKFURT. Rund ein Viertel der europäischen Dotcom-Unternehmen verfügt über keine grundlegenden finanzwirtschaftlichen Kontrollmechanismen. Zu diesem Ergebnis kommen die Experten von Pricewaterhouse-Coopers (PwC) in einer Studie, aus der die "Financial Times Deutschland" am Donnerstag vorab zitierte.

Die Unternehmen machen demnach weder eine regelmäßige Finanzplanung oder-kontrolle in Form von Cashflow-Prognosen, noch erstellen sie einen monatlichen Controlling-Bericht. Trotz der angespannten Situation an den Aktienmärkten erachteten die Dotcom-Firmen die Sicherstellung der nächsten Finanzrunde als "relativ unwichtig", resümieren die Wirtschaftsprüfer von PwC.

Während niederländische Dotcoms Cash-Flow-Kontrollen noch am regelmäßigsten durchführten, finde dies nur bei einem Drittel der befragten deutschen Unternehmen statt, heißt es. Die meisten befragten Manager lehnten es offenbar ab, Kosten einzusparen, um liquide zu bleiben und Gewinn zu Gunsten des Wachstums zu opfern.

Im Auftrag von PwC hat das Unternehmen Arnold + Bolingbroke zwischen Juli und Oktober vergangenen Jahres 400 Manager europäische Internetfirmen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden befragt. Rund 48 % der Start-Ups waren zum Zeitpunkt der Interviews seit höchstens einem Jahr auf dem Markt.

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