Befreiung der Geiseln
Rätselraten über das Giftgas

Offiziell sprechen die Moskauer Gesundheitsbehörden vom Einsatz eines üblichen Narkosegases, das vor der Erstürmung des Musical-Theaters durch die Ventilationsanlagen geleitet wurde.

HB/mbr MOSKAU. Eine Überdosis könne aber "zu Störungen der Körperfunktionen" führen. Der russische C-Waffenexperte Lew Fjodorow geht allerdings davon aus, dass es sich bei dem versprühten Gas um Inkapasitant handelt. Es handelt sich um ein Produkt der C-Waffenforschung der Armee.

Richtig dosiert führt es zum Ausschalten der Steuerungsfähigkeit des Hirns und anschließend zu Bewusstlosigkeit. Jedoch erzeugt es auch heftigen Brechreiz. Schläft der Betroffene, kann er sich bei falscher Lage vom Erbrochenen nicht mehr befreien. Das Gas verursache keine Dauerschäden, sei ihm von russischen Behörden versichert worden, sagte der deutsche Botschafter in Moskau.

Quelle: Handelsblatt

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