Befürchtungen in der arabischen Welt
Rumsfeld bestreitet Geheimpläne gegen Syrien

Die USA haben nach den Worten von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld keine geheimen Pläne, nach dem Irak-Krieg gegen einen weiteren Golfstaat vorzugehen.

Reuters RIAD. Zudem sagte Rumsfeld am Dienstag in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad, die USA hätten Syrien nicht gedroht, als sie dem Land vor rund zwei Wochen Einflussnahme im Irak vorwarfen. Zugleich bekräftigte er die Vorwürfe. Syrien habe Vertretern der gestürzten irakischen Regierung Zuflucht gewehrt, sagte Rumsfeld. Zuvor habe das Land Waffenlieferungen und die Entsendung von Kämpfern in den Irak ermöglicht. Die frühere Anschuldigung, Syrien strebe nach Massenvernichtungswaffen, wiederholte Rumsfeld nicht.

"Wir haben keine Geheimpläne", sagte Rumsfeld bei einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit dem saudi-arabischen Verteidigungsminister Prinz Sultan bin Abdul-Asis. "Ich halte es für eine falsche Darstellung, dass wir Syrien gedroht hätten. Wir drohen nicht. Es war eine Tatsache, keine Drohung."

Die Vorwürfe hatten Befürchtungen in der arabischen Welt geweckt, dass die USA nach dem Irak-Krieg militärisch gegen Syrien vorgehen könnten.

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