Behandelter Tabak und neue Filter sollen Krebsrisiko senken
US-Tabakkonzerne stellen "gesündere" Zigaretten vor

US-Tabakkonzerne haben eine neue, angeblich gesündere Zigarette vorgestellt. Der Glimmstengel soll genauso schmecken und abbrennen wie herkömmliche Zigaretten, aber wegen des reduzierten Anteils Krebs erregender Stoffe weniger gefährlich für die Gesundheit sein, wie die Konzerne Vector sowie Brown and Williamson am Montag (Ortszeit) mitteilten.

afp WASHINGTON. Der Tabak in "Omni"-Zigaretten von Vector sei katalytisch behandelt, zudem seien die Zigaretten mit einem neuartigen Kohlenstofffilter versehen, sagte der Vector-Vorstandsvorsitzende Bennett LeBow. Zwar gebe es keine "sichere" Zigarette, für Raucher aber sei "Omni" die "beste Alternative". Allerdings seien für den Abbau an schädlichen Stoffen die Mengen anderer Zusätze erhöht worden, fügte LeBow hinzu.

Brown and Williamson stellte unterdessen "Advance Lights" vor, die mit einem Drei-Phasen-Filter und speziell behandeltem Tabak "gesünder" als die marktüblichen Produkte sein sollen. Die Amerikanische Krebs-Gesellschaft kritisierte, die Angaben von Vector seien nicht unabhängig nachprüfbar.

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