Behörden befürchten Schlamm- und Steinlawinen
Popocatépetl kommt nicht zur Ruhe

Der mexikanische Vulkan hat auch in der Nacht wieder glühendes Gestein ausgespuckt. Die Angst vor Schlammlawinen ist riesengroß.

afp MEXIKO-STADT. Der mexikanische Vulkan Popcatépetl hat auch in der Nacht zum Mittwoch Lava und glühendes Gestein ausgespuckt. Die Behörden befürchteten, dass durch den Ausbruch Eis und Schnee am Gipfel des Vulkans schmelzen und Schlamm- und Steinlawinen auslösen könnten. Fernsehbilder zeigten erneute Explosionen, über dem Krater stand eine riesige Wolke aus Gas, Wasserdampf und Asche. Nach Angaben des Innenministers Santiago Creel sind 48.074 Menschen in der Umgebung des Vulkans unmittelbar betroffen. Mehr als 35.000 Anwohner wurden evakuiert. 2000 Polizisten patrouillierten in den verlassenen Dörfern in der Gefahrenzone. Es galt weiterhin die höchste Alarmstufe.

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