Behörden intensivieren Anti-Terror-Kampf
FBI rotiert vor US-Wahlen

Die US-Bundespolizei FBI verstärkt ihren Anti-Terrorkampf vor den Präsidentschaftswahlen im November. Die Ermittler befürchten Anschläge der Extremistengruppe El Kaida.

HB WASHINGTON. Das FBI warnte, Extremisten könnten zur Vorbereitung von Anschlägen Lagerräume anmieten. Sie hätten deshalb in den vergangenen Monaten bereits mehr als 10 000 Besitzer von Lagerstätten befragt, verlautete am Montag aus dem Justizministerium. Die Befragungen seien Teil einer bereits im vergangenen Frühjahr angelaufenen Aktion, nachdem das FBI vor der Gefahr eines El-Kaida-Anschlags vor den Wahlen gewarnt hatte. In den nächsten fünf bis sechs Wochen würden die Maßnahmen intensiviert, hieß es aus Kreisen des FBI.

Aus dem Heimatschutzministerium verlautete, es lägen zwar keine konkreten Hinweise auf einen geplanten Anschlag vor. Es seien jedoch immer wieder Informationen aufgetaucht, dass El Kaida etwas vor den Wahlen im Schilde führen könnte. Das FBI hat eigens ein Dezernat von mehr als 100 Spezialisten gebildet, die sich ausschließlich auf die Gefahr eines Anschlags vor den Wahlen konzentrieren.

"Wir haben (aus den Befragungen) Hunderte von Hinweisen erhalten und gehen ihnen weiterhin nach", verlautete aus dem Justizministerium. In den vergangenen Monaten seien zudem rund 13 000 Quellen des FBI "abgeschöpft" worden, um Informationen zu erhalten. Während sich das FBI und das Justizministerium auf die Gefahr eines Anschlags vor den am 2. November anstehenden Wahlen konzentrieren, fokussiert sich das Heimatschutzministerium auf Terrorgefahren bei der Amtseinführung des Präsidenten im Januar.

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