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Bei AT & T brechen Quartalsgewinne ein bei weniger Umsatz - Fokus-VerlagerungDPA-Datum: 2004-07-22 13:35:27

(dpa-AFX) Bedminster - Beim US-Telekomkonzern AT & T < T.NYS > < ATT.ETR > ist der Gewinn im zweiten Quartal im Jahresvergleich von 0,68 auf 0,14 Dollar je Aktie eingebrochen. Das entspreche einem Überschuss von 108 Millionen Dollar (Vorjahr: 536 Mio Dollar), wie die im S & P-100-Index < OEX.IND > notierte AT & T Corp. am Donnerstag in Bedminster meldete.

(dpa-AFX) Bedminster - Beim US-Telekomkonzern AT & T < T.NYS > < ATT.ETR > ist der Gewinn im zweiten Quartal im Jahresvergleich von 0,68 auf 0,14 Dollar je Aktie eingebrochen. Das entspreche einem Überschuss von 108 Millionen Dollar (Vorjahr: 536 Mio Dollar), wie die im S & P-100-Index < OEX.IND > notierte AT & T Corp. am Donnerstag in Bedminster meldete.

Das operative Ergebnis sackte von 1,029 Milliarden auf 348 Millionen Dollar ab. Die operative Marge betrage 4,6 Prozent. Im operativen Gewinn enthalten sind nach Konzernangaben 54 Millionen Dollar Netto-Umstrukturierungskosten sowie andere Aufwendungen vor allem im Zusammenhang mit dem Abbau von Arbeitsplätzen. Der Quartalsumsatz sank im Jahrsvergleich von 6,43 auf 5,61 Milliarden Dollar.

Außerdem gab AT & T bekannt, dass sich der Telekomkonzern künftig vor allem auf Geschäftskunden und neue Technologien wie Internet-Telefonie (Voice over Internet Protocol/Voip) konzentrieren wird. Damit ziele die Gesellschaft sowohl auf Geschäftskunden als auch Verbraucher ab. Zuvor lag das Hauptaugenmerk des Telekomkonzerns auf herkömmlichen Dienstleistungen für Verbraucher, beispielsweise das Festnetz.

"AT & T ist der führende Anbieter von Kommunikations-Dienstleistungen für Geschäftskunden", sagte Konzernchef David W. Dorman. Fast drei Viertel des Konzernumsatzes komme aus dem Bereich AT & T Business. "Wir versuchen, den Raum zwischen AT & T und unseren Konkurrenten im Geschäftskunden-Markt zu vergrößern, während wir gleichzeitig unsere Kostenstrukturen und unsere Finanzstärke verbessern."

AT & T wird nach eigenen Angaben nicht länger auf dem Festnetz-Markt für Verbraucher (Orts- und Ferngespräche) konkurrieren. Bisherige AT & T-Kunden würden zwar weiterhin in bewährter Weise betreut, aber das Unternehmen werde nicht mehr in die Kundenwerbung in diesem Bereich investieren.

Dormann Optimistisch

"Diese Entscheidung bedeutet, dass sich AT & T auf die Geschäftsfelder konzentrieren wird, wo wir deutlich führend sind, wo wir unser eigenes Schicksal bestimmen und wo wir deutliche Wettbewerbsvorteile haben", sagte Konzernchef Dorman. "Trotz der kurzfristigen Herausforderungen im Zusammenhang mit einem schwierigen Branchenumfeld sind wir zuversichtlich, dass AT & Ts Kostenstruktur, Kundenstamm, die starke Bilanz und der Mittelzufluss uns die Beweglichkeit ermöglichen, weiter für langfristige Erfolge zu investieren."

Im abgelaufenen Quartal setzte das Geschäftsfeld AT & T Business mit 5,6 Milliarden Dollar 12,7 Prozent weniger um als ein Jahr zuvor. Der Konzern begründete dies unter anderem mit Preiswettkämpfen. In der Sparte AT & T Consumer meldete die Gesellschaft einen Umsatzschwund von 14,6 Prozent auf 2,0 Milliarden Dollar. Als Gründe führte AT & T den anhaltenden Wettbewerb, die Abwanderung von Kunden zu Handys, ins Internet sowie hin zu günstigeren Produkten und Telefontarifen an.

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