Bei falschen Angaben und fahrlässigen Fehlinformationen
Aktionärsschützer fordern Schadensersatz bei betrügerischen Vorständen

Der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Ulrich Hocker, hat den Gesetzgeber dazu aufgerufen, schärfere Regeln gegen betrügerische Vorstände zu erlassen.

dpa-AFX DÜSSELDORF. Bei falschen Angaben und bei fahrlässigen Fehlinformationen von Vorständen oder Investor-Relations-Managern sei der Gesetzgeber gefordert, schnellstmöglich den Anlegern einen direkten Schadensersatzanspruch zu verschaffen.

Die von der Deutschen Börse in der vergangenen Woche beschlossenen Regelverschärfungen für den Neuen Markt hält er in erster Linie für ein Marketinginstrument. Die Benachteiligten der Neuregelung seien Aktionäre, die gefährdete Aktien besäßen. Die DSW werfe den Banken und Beratern vor, dass sie die Unternehmen zu früh an die Börse bringen. Die Börse könne nur für gute Rahmenbedingungen sorgen, wie zum Beispiel internationale Rechnungsregeln, Haltefristen oder Meldepflichten.

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