Bei Hardwareänderungen ist eine Freischaltung notwendig
Microsoft verkauft erstes Produkt mit "Zwangsaktivierung"

Microsoft Office XP ist seit heute im deutschen Fachhandel erhältlich. Office XP ist das erste Produkt mit Microsofts neuer Zwangsregistrierung, mit der der Software-Konzern das illegale Kopieren seiner Programme verhindern will. Nach der Installation lässt sich die Software maximal 50 Mal starten.

ddp MÜNCHEN. Spätestens dann muss der Nutzer sich einen so genannten Aktivierungsschlüssel von Microsoft entweder über das Internet oder telefonisch über eine Hotline besorgen. Das Software-Unternehmen berechnet den Aktivierungsschlüssel aus dem jedem Office-Paket beiliegenden Produktschlüssel und der Hardware-Konfiguration des jeweiligen Computers.

Für den Nutzer heißt das, ändert er von Microsoft nicht näher definierte Teile des Innenlebens seines Rechners, verweigert die Bürosoftware ihre Arbeit. Eine erneute Freischaltung durch Microsoft wird fällig.

Die neue Version des weltweit meistverkauften Office-Pakets wird nach Microsoft-Angaben in vier unterschiedlichen Versionen angeboten. Office XP Standard wird die Textverarbeitung Word 2002, die Tabellenkalkulation Excel 2002, den E-Mail-Client Outlook 2002 und das Präsentationsprogramm Power Point 2002 enthalten.

In der Version Professional für den Einsatz in Unternehmen ist zusätzlich die Datenbank Access 2002 enthalten. Office XP Professional Special Edition umfasst zudem Front Page 2002, die Share Point Team Services, Publisher 2002 und die Microsoft Intelli Mouse Explorer. Darüber hinaus wird es mit Office XP Developer eine Ausgabe für Software-Entwickler geben.

Die Preise betragen Microsoft zufolge zwischen 2 699 DM für die Entwickler- und 1 329 DM für die Standard-Version. Ein Update der Standard-Ausgabe kostet 599 DM.

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