Bei Neueinstellungen werde nicht mehr nach Posttarifen bezahlt.
Post plant Einsparungen bei Personalkosten in Milliardenhöhe

vwd DÜSSELDORF. Die Deutsche Post AG, Bonn, will die Personalkosten drastisch senken und Milliardenbeträge einsparen. Bei Neueinstellungen solle nicht mehr nach Posttarifen bezahlt werden, sagte der Vorstandsvorsitzende Klaus Zumwinkel in einem Interview mit der "Wirtschaftswoche". Mit den Gewerkschaften sei vereinbart worden, dass beispielsweise im Zustellungsbereich das bezahlt werde, was auch für die Konkurrenz gelte. Von den niedrigen Löhnen seien zunächst 15 000 Mitarbeiter mit einem befristeten Halbjahresvertrag betroffen. Diese könnten ab Anfang Januar zu den neuen Bedingungen beschäftigt werden.

Hinzu komme eine jährliche Fluktuation im Personalbereich von fünf Prozent, sagte Zumwinkel weiter. Die daraus resultierenden Einsparungen seien langfristig und gingen in den Milliardenbereich. Der Vorstandsvorsitzende kündigte darüber hinaus konzernweit Investitionen in der Informationstechnologie an. Dafür seien in diesem Jahr Ausgaben von rund 2,3 Mrd. DM geplant.

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